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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? 

Die obligatorische Krankenkassen-Grundversicherung übernimmt für Psychologische Psychotherapien keine Behandlungskosten. Psychologische Psychotherapien FSP gelten in der Schweiz leider noch nicht als Pflichtleistung im Rahmen der Grundversicherung der Krankenkassen. Viele Krankenkassen übernehmen auf der Basis von Zusatzversicherungen einen Teil der Behandlungskosten und verlangen dazu in der Regel vor Behandlungsbeginn eine ärztliche Verordnung bzw. eine Überweisung. SelbstzahlerInnen haben den Vorteil, dass sie über absolute Diskretion verfügen, weil keine Berichte und Informationen über Verläufe von Dritten wie Ärzten, Krankenkassen und anderen Institutionen eingeholt werden können. 
 

Honorare 

  • Psychotherapie und Beratung (inkl. Videotelefonie): Fr. 190.- pro Sitzung à 60 Min. (Fr. 15.80 pro weitere 5 Min.) 

  • Weitere Dienstleistungen wie Telefonate, Mailkontakte, Aktenstudium, Testauswertungen, Berichterstellungen und Besprechungen mit Drittpersonen werden nach Zeitaufwand und gemäss obgenanntem Tarif verrechnet. 

  • Paartherapie: Fr. 220.- pro Sitzung à 60 Min. (Fr. 18.30 pro weitere 5 Min.). 
     

Invalidenversicherung (IV) 
Die Invalidenversicherung finanziert u.a. Psychotherapien für Kinder und Jugendliche. Voraussetzung dazu ist eine vorliegende gültige IV-Kostengutsprache für medizinische Massnahmen bzw. Psychotherapie - ausgestellt auf den Namen des/der durchführenden PsychotherapeutIn. 
 

Allgemeine Bestimmungen 
Klienten und Klientinnen bzw. deren gesetzliche Vertreter sind Honorarschuldner für alle in Anspruch genommenen Leistungen unabhängig davon, ob, wann und in welcher Höhe Krankenkassen-Zusatzversicherungen einen Teil der Therapiekosten rückvergüten. Honorar-Rechnungen können im Anschluss an die Sitzung bar begleichen werden (Barzahlungsrabatt) oder werden monatlich versandt und sind innert 30 Tagen vergütungspflichtig. Für Mahnungen wird eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 30.- erhoben.  
Was tun im Verhinderungsfall? Vereinbarte Termine sind verbindlich. Termine, die nicht eingehalten werden können, müssen spätestens 24 Stunden vorher verschoben oder abgesagt werden. Ist dies nicht der Fall, werden sie zum vereinbarten Tarif verrechnet und müssen selbst getragen werden. 
 

Persönliche Erklärung 
Durch das Akzeptieren der AGB's bestätigen Sie, dass Sie die obigen Ausführungen gelesen und verstanden haben und mit den Abmachungen und Honorarbedingungen einverstanden sind. Die Vereinbarung eines Behandlungstermins führt damit automatisch zum Abschluss eines Behandlungsvertrags, welcher gemäss SchKG Art. 82 als Schuldanerkennung gilt.